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Browser

Ich habe seit einigen Tagen als Browser Mozilla Firefox und bin gar nicht zufrieden. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass alles neu ist für mich und ich noch nicht damit umzugehen weiß. 

Hat von Euch jemand mit Mozilla Firefox Erfahrungen sammeln können? Ich würde mich über entsprechende Mitteilungen sehr freuen. Gern auch als mail.

Die Sonne scheint und ich werde gleich losgehen und ein paar Strahlen einfangen :-). 

 

9.3.10 14:03


Viele kleine Wunder

Letztes Jahr, es war auch im Winter, traf ich unterwegs eine liebe Nachbarin. Sie war schon über 90. Wir duzten uns und sie hieß Sofie und wir hatten uns schon oft gesehen. Meistens hatten wir uns zum Kaffeetrinken verabredet oder auch mal zum Spazierengehen. An jenem Tag war es aber  ein Zufall, dass wir uns trafen und sie fragte mich, ob ich nicht ein wenig mit ihr spazieren gehen wollte und bat mich anschließend mit in ihre Wohnung zu kommen. Da ich auch nur ein bißchen spazieren gehen wollte, sagte ich ihr, dass wir das gerne tun könnten und so geschah es dann auch.

In ihrer Wohnung angekommen, erwärmten wir uns am Kaffee und dazu gab es ein paar leckere Kekse.

Dann sagte Sofie: Heute will ich Dir mal eine Geschichte erzählen, die ich vor etwa 35 Jahren erlebt habe und dazu muß ich erst mal ein bestimmtes Fotoalbum hervorholen, denn es gibt auch Fotos dazu. Sie ging zum Bücherschrank und hatte mit einem Handgriff gleich das gesuchte Fotoalbum in der Hand.

"Komm, Susi" sagte sie, das war mein Name. Laß uns auf die Couch setzen, dann kann ich das Album auf den Tisch legen und wir können uns beide bequem die Bilder betrachten. So setzen wir uns beide auf die Couch und sie fing an zu erzählen.

"Also ich kannte damals eine "weise" ältere Frau. Ja, ja, es gibt nicht nur "weise" alte Männer.  Zu dieser Frau ging ich also hin und ich sagte ihr, dass ich so gar keine Lebensfreude mehr hätte und alles so trostlos wäre und ich mich einsam fühlen würde und immer seltener Freude an der Musik hätte. Das einzige was ich noch gerne machen würde, wäre essen, essen, ja und das könnte man ja auch sehen. Ich war nämlich kugelrund damals. Mich konnte man einen Berg herunterrollen. Dabei lachte sie und aus ihren vielen Falten im Gesicht wurden wunderschöne Lachfalten.

Natürlich haben Sofie und ich uns dabei lachend angesehen und ich war sehr gespannt, was sie nun weiter erzählen würde.

Sie fuhr fort: "Die "weise" Frau lächelte mich damals an und sagte: Ich weiß, Du möchtest jetzt von mir einen Rat hören, aber ich erzähle Dir eine Geschichte aus meinem Leben, die tatsächlich passiert ist und sie begann:

Es war ein schöner Märztag, die Sonne schien, aber es lag noch Schnee. Der Winter wollte gerne noch bleiben und wollte dem Frühling zeigen, dass er stärker war als dieser junge Spunt, der sich Frühling nannte.
Da ging ich im Zauberwald spazieren. Ich erhoffte mir, dass ich für eine Weile vergessen konnte, wie deprimiert ich war und wie einsam ich mich fühlte. Dieser Wald zog mich immer magisch an und besonders schön war es, dass dort die Bäume bis in den Himmel ragten.
Pixuria.com - Himmelsbaeume.JPG
Ich sah einige Vögel herumfliegen und dachte noch, wie gut sie es haben. Sie sind frei und können überall hinfliegen, wonach ihnen gerade ist. Erst ging ich eine Weile mitten durch den Wald und dann ein Stück am Waldesrand als ich plötzlich seltsame Spuren sah.
Pixuria.com - Seltsame-Spuren.JPG
Ein Wesen nur mit einem Bein? Neugierig folgte ich der Spur die mich direkt zu einem Schneewesen führte.
Pixuria.com - Schneewesen.JPG
"Hallo" sagte dieses Schneewesen zu mir. Schön, dass hier bist. Ich fühle mich so allein, keiner mag mich. Nur weil ich so anders bin, im Aussehen und im Denken. "Hallo", sagte ich auch zu ihm und meinte: Ich finde, Du siehst doch ganz nett aus, aber sag mir, wie hast Du es geschafft, nur eine Fußspur zu hinterlassen?" Da lachte das Schneewesen und sagte: "Ich bin auf einer Hand hierher gelaufen. Manchmal mache ich solche verrückten Sachen". "Toll", sagte ich. "Sowas kann ich nicht. Siehst Du, es kann auch schön sein, etwas zu können, was andere nicht können und bestimmt gibt es noch genug andere, die auch so sind wie Du". "Ja, mag sein" entgegnete das Schneewesen. "Du bist nett", sagte er zu mir und schaute mich von oben bis unten an, so dass mir ganz komisch war. Doch dann grinste er und sagte zu mir: "Du wirst noch viele kleine "Wunder" erleben auf Deinem Weg, aber gleich siehst Du einen Mann und damit Du weißt, was dahinter steckt, sag ich es Dir: Also dieser Mann hat ständig Frauen benutzt, wie es im in den Sinn kam und hat sie auch oft schnell wieder fallen gelassen und viele gebrochene Herzen ließ er zurück. Eines Tages aber kam er an eine Frau, die hatte Zauberkraft und wie er so nackt in ihrem Bett lag, verzauberte sie ihn und von da an mußte er als Stein bei jeder Jahreszeit im Freien verharren und er bekam einen gebrochen Bogen und Pfeil, damit er keine Herzen mehr zerstören konnte. Er wird so lange da stehen müssen, bis ihn eine Frau erlöst, die ihm eine Chance gibt und die er immer lieben wird. Bis heute kam keine vorbei und niemand glaubt an seine Erlösung. "Nun bin ich aber neugierig auf diesen Mann", sage ich zu dem Schneewesen und so verabschiedete ich mich mit einem Lächeln von ihm und wünschte ihm noch viele nette Begegnungen.

Wenige Schritte weiter traf ich dann auf den jungen Mann
Pixuria.com - Herzensbrecher.JPG
und dachte "Du armer Kerl, hoffentlich wirst Du mal erlöst. Wäre ich 20 Jahre jünger, würde ich Dir eine Chance geben. Aber so hoffe ich nur, dass Du die Kälte nicht wirklich spürst."

Bald befand ich mich wieder mitten im Wald und nach einer Weile sah ich etwas abseits vom Weg etwas Rotes leuchten.

Ich ging näher und ein wunderschöner rubinähnlicher Stein strahlte so, dass auch der Schnee um ihn herum rötlich erschien.
Pixuria.com - Leuchtender-Stein.JPG
Den Stein mußte ich doch mal näher betrachten und nahm ihn in die Hand. Er fühlte sich warm an und auf einmal war mir, als würde er zu mir sprechen. "Weil Du nicht blind durch den Wald läufst, werden Dir noch einige kleine Wunder begegnen, freue Dich darauf". Mein Herz klopfte und mich durchzog ein Glücksgefühl und steckte den Stein vorsichtig in meine Jackentasche. So ging ich dann weiter spazieren und obwohl es früher Nachmittag war, meinte ich plötzlich wunderschöne Klänge zu hören, die sich zur "Morgenstimmung" von Edvard Grieg zusammenfügten und besonders lieblich war der Geigenton. Ich dachte mir, wieso habe ich jetzt diese Melodie im Kopf? Ja und da sah ich sie...
Pixuria.com - Geige.JPG
Die Geige die in dem Stück mitspielte. Ich ging zu ihr hin und auch sie gab plötzlich Worte von sich: Du hast die Melodie nur gehört, weil Du nicht taub bist und auch auf die leisen Töne achtest. Glaube mir, Du wirst noch viele andere kleine Wunder entdecken.

Ich sprach zu der Geige, vorher mich umschauend, ob keiner das sieht: Ich habe heute schon mehrere kleine Wunder erlebt. Mir scheint, heute ist ein ganz besonderer Tag! Ich danke Dir für Dein Spiel und wünsche Dir noch einen schönen Tag und viel Freude beim Musizieren.

So ging ich beschwingter als vorher weiter und mir war, als wären meine Sorgen und negativen Gedanken von mir abgefallen, jedenfalls fühlte ich mich um vieles erleichtert.

Nach etwa einer Viertelstunde hörte ich ein Pfeifen, ich schaute um mich und da sah ich ihn sitzen. Ein lustiges Kerlchen, dass offensichtlich mehr ein Nachtwächter zu sein schien.
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"Ja, Du, komm mal her, ich habe Deinetwegen gepfiffen" sagte dieses Kerlchen zu mir. Ich ging hin und sah seine Schuhe. Blitzartig dachte ich, die habe ich doch schon mal gesehen. Wo war das nur?. Doch noch lustiger war der Riesenhut, den dieses lustige Kerlchen aufhatte. Der war so groß, das ich ihn nicht auf das Bild bekam. Ich sagte also "Hallo" zu ihm und fragte was er denn von mir wolle. "Ich bin normalerweise in der Nacht unterwegs, aber ich mußte Dich unbedingt sehen. Deshalb bin ich nun hier. Ich bin der, auf den Du schon so lange sehnsüchtig wartest". Da mußte ich lachen und sagte: "Soso", was Gescheiteres fiel mir nicht ein. "Lach Du nur" grinste er und meinte: "Ich bin kein Frosch, den man küssen muß und dann wird er zum Prinz, aber ich bin  der Mann, der Dich immer lieben wird, wenn Du mich küsst und der sich auch nach Deiner Liebe sehnt. Es liegt also an Dir, ob wir Beide glücklich werden". Wieder mußte ich lachen und doch war da so eine Unsicherheit, die in dem Lachen mitschwang, denn vielleicht stimmte es ja, was dieses lustige Kerlchen sagte. 1001 Gedanken gingen durch meinen Kopf und schließlich sagte ich: "Was macht Dich so sicher, dass Du meinst, wir Beide würden miteinander glücklich werden?" "Das haben mir die Sonne, der Mond und die Sterne gesagt, das haben mir meine Augen gesagt und mein Herz, das gefüllt ist mit Liebe". Er stellte sich hin, formte einen Kussmund und schaute mich erwartungsvoll an.

Was habe ich gemacht? Ich habe ihn geküsst und ich spürte die Schmetterlinge in meinem Bauch. Doch dann machte ich die Augen auf und weg war das kleine Kerlchen.

Im ersten Moment war ich enttäuscht und dann mußte ich aber doch lachen und machte mich fröhlich mit den Schmetterlingen im Bauch auf den Heimweg.

Bevor ich den Zauberwald verließ, schaute die Sonne durch die Bäume
Pixuria.com - Sonnenlicht.JPG

und auch sie sprach plötzlich zu mir.

"Siehst du, Du bist ohne Erwartung in den Zauberwald und bist vielen kleinen Wundern begegnet, nur weil Du nicht blind, taub und herzlos durch die Gegend läufst. Ganz bestimmt werden sich noch viele Deiner Wünsche und Träume erfüllen. Glaube an sie!"

Ich winkte der Sonne fröhlich zu und rief "Danke" und ging nun mit meinen Schmetterlingen im Bauch nach Hause. Einige Wochen später klingelte es an der Tür und ein Mann, den ich fast schon vergessen hatte, stand vor mir, strahlte, zauberte hinter dem Rücken einen wunderschönen Blumenstrauß hervor und man mag es nicht glauben, aber er hatte diesen Riesenhut auf und die Schnabelschuhe, wie ich sie bei dem kleinen Kerlchen gesehen hatte. Ich bat ihn herein, fragte nicht viel, denn ich wußte nun, das er bei mir war und wir zusammen glücklich werden.

Sofie schlug das Buch zu und schaute mich an. Weißt Du, Susi, diese Geschichte, die die weise Frau erzählt hat, die ist mir auf ähnliche Weise passiert. Ich bin mir sicher, auch bei Dir wird es ähnlich sein, Du mußt nur daran glauben und offen dafür sein. Liebe gibt es überall und sie ist auch für ältere Menschen da, besonders für die, die noch wissen, wie ein Schmetterling sich so anfühlt im Bauch.

"Sofie" sagte ich, "vielen Dank für diese schöne Geschichte. Ach, ich fühle mich jetzt, als hätte mich der Frühling geküsst". Da mußte Sofie lachen und ich stimmte ein.

Ein sehr schöner Nachmittag ging zu Ende und für mich war Sofie eine "weise" Frau und ich war froh, dass ich sie kannte.

(c) I. Frees
8.3.10 00:47


Zitat

Pixuria.com - Ufer.JPG

Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag!

Goethe

Ich wünsche ALLEN einen schönen Dienstag.

8.3.10 22:51


Pixuria.com - Fruehlingsbluemchen.jpg

 

Heute war ein schöner Tag, den ich auch mal genutzt habe um Spazieren zu gehen. Außerdem habe ich eine Geschichte zu Papier gebracht, die es direkt unter diesem Beitrag zu lesen gibt, natürlich wieder mit Bildern.

Ich wünsche ALLEN schon jetzt einen schönen Start in die Woche und noch einen schönen Abend. 

7.3.10 20:19


Magie...

Pixuria.com - Maerzanfang.jpg

Ob man mit solchen Farben den Frühling magisch anziehen kann? 

Noch hat er Zeit und darf sich seelisch vorbereiten auf die Liebe, die wir ihm entgegenbringen, wenn er kommt. 

Ich freue mich auf ihn. Ihr doch auch oder?

Einen wunderschönen Sonntag wünsche ich Euch! 

7.3.10 00:02


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